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Glas News

Schott AG - hohe Investitionen laut Geschäftsbericht und Jahresbericht 2018/2019

Der Spezialglas-Hersteller Schott mit Hauptsitz in Mainz investiert weltweit. Er kündigt in seinem Geschäftsbericht an, dass er diesem Jahr in neue Werke in Deutschland und Asien investiere und so weiter wachsen will. Eingeplant wären Ausgaben von 320 Millionen Euro für das laufende Gesschäftsjahr, so das Unternehmen. Dies wäre somit die höchste Investitionssumme der Firmengeschichte, so Vorstandschef Frank Heinricht am Donnerstag in Mainz. Des weiteren kündigte er einen Plan für die Umstellung auf klimaneutrale Produktion an. Das energieintensive Unternehmen erzeugt nach eigenen Angaben bislang Emissionen von einer Million Tonnen CO2.

Der Vorstand zeigte sich zufrieden mit den Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss nach Steuern sank in dem Ende September 2019 abgeschlossenen Geschäftsjahr geringfügig um 0,8 Prozent auf 206,1 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017/18 um 5,1 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Davon entfielen 13 Prozent auf den deutschen Markt, 45 Prozent auf Europa und jeweils rund ein Viertel auf Asien und Nordamerika. In seinem Bericht sprach Heinricht von einer Fortsetzung des Erfolgskurses «trotz einer nicht einfachen Weltwirtschaftslage». Die aktuell problematische Situation der Automobilindustrie hat sich auch auf Schott ausgewirkt, als Beispiel nannte er den Absatz von Airbag-Zündern.

Finanzvorstand Jens Schulte  führte weiter aus: «Wir planen noch zwei weitere Jahre mit sehr hohen Investitionen, bevor wir ab 2022 anfangen, die Früchte einzufahren». Neue Werke für Pharmaverpackungen aus Glas und Kunststoff sollen in China und Indien gebaut werden. Auch in Deutschland sind Investitionen geplant: am Standort Müllheim bei Freiburg ist ein neues Werk zur Herstellung von Pharmaverpackungen geplant. Hier ist Spatenstich im April 2020. Am Gründungsstandort Jena soll ein neues Verwaltungsgebäude entstehen.

Schott erwartet für das laufende Jahr Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent . Der Start in das neue Geschäftsjahr sei bereits vielversprechend gelaufen, so Henricht und gleichzeitig kündigte er als zusätzlichen Schwerpunkt an, dass ein bislang weniger präsenter Geschäftsbereich der Schott verstärkt ausgebaut werden solle, nämlich die Glasoberflächen für Smartphones. Bereits in wenigen Wochen werde ein Smartphone-Hersteller ein faltbares Mobilgerät mit ultradünnem Glas von Schott vorstellen, sagte der Vorstandschef.

Weltweit beschäftigte Schott zum Ende des vergangenen Geschäftsjahrs rund 16 200 Menschen, 700 mehr als ein Jahr zuvor, wovon 116 auf den Standort Mainz entfallen und nun bei 2850 liegen.

 
Meldung vom 17.01.2020
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